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Das Fichtenhaus ist eine bewusst sehr kleine Einrichtung, in der sechs geistig- und mehrfach behinderte, autistische Erwachsene leben.
Autistische Menschen sind nur eingeschränkt in der Lage, die vielfältigen Eindrücke und Wahrnehmungen unserer Welt richtig zu verarbeiten.Um sich zu schützen, ignorieren sie häufig weitgehend ihre Umgebung.
Damit Sandra, Eva, Natalie, Manfred, Georg und Uwe ein menschenwürdigesLeben führen können und nicht in einer geschlossenen Einrichtung unter massivem Einsatz von Psychopharmaka untergebracht werden müssen, wurde das Fichtenhaus 1991 von der Dipl. Psychologin Frau Ursula Deye gegründet. Es wird von qualifiziertem Personal und engagierten ehrenamtlichen Kräften geführt.
Eine Beschäftigung in einer Werkstatt oder in einer Förderstätte ist bei den Bewohnern des Fichtenhauses aufgrund der besonderen Schwere der Behinderung leider nicht möglich.
Um unsere Bewohner trotzdem ideal zu fördern, wurden Therapieräume geschaffen, in denen die Fähigkeiten und Begabungen eines jeden einzelnen Heimbewohners individuell gefördert werden.
Regelmäßige Ergotherapie, Physiotherapie, Reittherapie, Musik-therapie und vielfältige Einzelbetreuungsmaßnahmen in einer gleichbleibenden Umgebung mit einem stabilen Mitarbeiterkollegium sind wichtige therapeutische Bestandteile unserer heilpädagogischen Arbeit im Fichtenhaus.
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